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Zoltán Paulich, Violoncello

Zoltan Paulich, Foto Angela van den Hoogen
 

Zoltán Paulich wurde in Budapest geboren und besuchte ebendort eine spezielle Grundschule für Musik, wo er schon früh zum »kleinen Violone« fand. Von 1979 bis 1983 war er Schüler des Béla Bartók Konservatoriums, bevor er bis 1987 bei Endre Lengyel und György Miklós an der Budapester Musikademie Franz Liszt unterrichtet wurde.

Seine kammermusikalische Ausbildung erhielt Zoltán Paulich durch das Tátrai- und das Bartók-Quartett (in dieser Zeit arbeitete er eng mit dem Komponisten György Kurtág zusammen), und schließlich vertiefte er seine Kenntnisse bei Peter Buck und dem Melos Quartett an der Musikhochschule Stuttgart.

Als Cellist des Budapester Klaviertrios (1987-1997) gastierte er regelmäßig bei großen Festspielen – unter anderem in Schleswig-Holstein, am Bodensee und beim Budapester Frühling. In diesen Jahren einer umfassenden internationalen Konzerttätigkeit wurde Paulich 1992 Solocellist des Württembergischen Staatsorchesters Stuttgart, und sechs Jahre später übernahm er dieselbe Position auch im Bayreuther Festspielorchester. Seit 2006 bildet er das Fundament des Verdi Quartetts.